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MileMotion
Ablauf

Von der Anfrage bis auf die Straße.

Sechs bis zehn Wochen, wenn nichts dazwischenkommt. Der längste Posten ist der Folierungstermin, nicht die Abstimmung — Werkstätten sind Wochen im Voraus ausgebucht.

Schritt 01

Erstgespräch

Fünfzehn Minuten am Telefon. Sie sagen uns, welches Gebiet Sie erreichen wollen und welches Budget dafür vorgesehen ist. Wir sagen, ob das Format dazu passt.

Wenn die Antwort nein lautet, sagen wir das hier — nicht nach der dritten Rückfrage. Ein Betrieb, dessen Kunden aus dem ganzen Bundesgebiet kommen, hat von einem Düsseldorfer Pendlerauto wenig.

15 Minuten
Straßenzug in Düsseldorf in Graustufen, weit hinten ein einzelnes farbig foliertes Fahrzeug.
Schritt 02

Fahrer auswählen

Wir suchen aus den angemeldeten Fahrzeugen diejenigen heraus, deren Alltag zu Ihrem Gebiet passt: Wohnort, Arbeitsweg und der Ort, an dem das Auto nachts steht.

Der letzte Punkt wird unterschätzt. Ein Auto steht rund zwei Drittel des Tages irgendwo — und dieses Irgendwo ist meistens eine Wohnstraße, in der sonst nie ein Werbeträger stünde.

1–2 Wochen
Ein teilfoliertes Fahrzeug steht morgens vor einem Wohnhaus.
Schritt 03

Motiv und Druck

Wir passen Ihr vorhandenes Motiv auf die Fahrzeugflächen an — ein Auto ist kein rechteckiges Plakat, Türgriffe und Kanten wollen berücksichtigt sein. Sie bekommen eine Ansicht zur Freigabe.

Erst nach Ihrer Freigabe wird gedruckt. Gedruckt wird auf Gussfolie mit UV-Schutzlaminat; billigere Kalanderfolie schrumpft und lässt sich nach einem Jahr schlechter entfernen.

1 Woche + Freigabe
Großformatdrucker, aus dem eine bedruckte Folienbahn läuft; alles grau außer der farbigen Folie.
Schritt 04

Folierung

Ein Fachbetrieb bringt die Folie an — nicht der Fahrer, nicht wir. Das Fahrzeug wird gereinigt, entfettet und die Bahnen werden in einem Zug verlegt.

Auf die Heckscheibe kommt ausschließlich zugelassene Lochfolie mit aufgedrucktem Prüfzeichen. Frontscheibe und vordere Seitenscheiben bleiben frei, zwei funktionierende Außenspiegel sind Pflicht. Der Betrieb prüft das vorher.

Ein Werkstatttag
Ein Fahrzeug steht in einer hellen Folierwerkstatt, die frisch verlegte Folie ist das einzige Farbige.
Schritt 05

Jeden Monat ein Nachweis

Der Fahrer geht einmal im Monat einmal um das Auto und filmt dabei: alle vier Seiten, das Kennzeichen und einen Zufallscode, den wir kurz vorher durchgeben. Mit Archivmaterial funktioniert das nicht.

Dazu kommt der Fahrbericht aus dem Adapter in der Diagnosebuchse: Fahrtage und Kilometer, keine Wege. Erst wenn beides vorliegt, wird der Fahrer bezahlt.

Monatlich, etwa 30 Sekunden
Ein foliertes Fahrzeug von hinten in einer Werkstatt, Heck und Türen tragen die Folie.
Schritt 06

Rückbau

Am Ende der Laufzeit entfernt derselbe Fachbetrieb die Folie rückstandsfrei. Auf gesundem Originallack bleibt nichts zurück — genau deshalb nehmen wir keine Fahrzeuge mit nachlackierten Stellen an.

Der Rückbau kostet weder die werbende Firma noch den Fahrer etwas. Er ist im Monatsbetrag enthalten, von Anfang an.

Ein halber Werkstatttag
Nahaufnahme: die Folie wird abgezogen, darunter kommt unbeschädigter Lack zum Vorschein.
Ehrlich

Was den Zeitplan wirklich sprengt.

UrsacheWirkungWas wir tun
Kein passender Fahrer im ZielgebietWochen Wir sagen es früh und schlagen ein größeres Gebiet vor, statt einen unpassenden Fahrer zu nehmen.
Motiv liegt nur als kleines Bild vorTage Für Fahrzeugflächen braucht es druckfähige Daten. Fehlen sie, muss das Motiv neu aufgebaut werden.
Werkstatttermin2–4 Wochen Der häufigste Grund für Verzug. Wir buchen, sobald die Freigabe da ist — nicht vorher, weil ein Termin ohne Folie nichts nützt.
Vorschaden am Lack fällt erst in der Werkstatt aufAbbruch Dann wird dieses Fahrzeug nicht foliert. Wir suchen ein anderes — lieber Verzug als ein Lackschaden.