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MileMotion
Häufige Fragen

Auch die unbequemen.

Wo wir etwas nicht können, steht das hier — nicht im Kleingedruckten. Eine Werbeform, die man erklären muss, verträgt keine Ausweichantworten.

Für Firmen

Wirkung, Kosten, Sicherheit.

Woher weiß ich, dass das Auto wirklich mit meiner Werbung fährt?

Drei Dinge greifen ineinander: Das monatliche Video zeigt alle vier Seiten, das Kennzeichen und einen eingeblendeten Zufallscode — Archivmaterial funktioniert damit nicht. Ein Stecker in der Diagnosebuchse belegt Fahrtage und Kilometer. Und der Fahrer wird erst im Folgemonat bezahlt, nur für Monate mit freigegebenem Nachweis.

Kann ich bestimmen, wo das Auto fährt?

Nein — und das ist Absicht. Wir wählen Fahrer nach ihrem dokumentierten Pendelprofil aus, also nach Wohnort, Arbeitsweg und dem Ort, an dem das Auto nachts steht. Während der Laufzeit fährt der Fahrer aber seinen echten Alltag.

Würden wir Routen vorschreiben, wäre es kein Pendlerauto mehr, sondern ein bezahlter Werbefahrer — teurer, unglaubwürdiger und rechtlich etwas völlig anderes.

Wie viele Menschen sehen mein Motiv?

Wir rechnen mit 1.500–4.000 Sichtkontakten an einem Fahrtag. Das ist unsere eigene Schätzung, hergeleitet aus Fahrleistung und typischem Verkehrsaufkommen — und ausdrücklich nicht die Messwährung der Plakatbranche.

Wer eine geprüfte Reichweitenzahl braucht, um intern zu argumentieren, bekommt sie bei klassischer Außenwerbung. Wir können sie nicht liefern, ohne zu erfinden.

Kann ich messen, ob sich das gelohnt hat?

Nicht direkt zuordenbar, nein. Was hilft: eine eigene Telefonnummer oder ein eigener Rabattcode nur für diese Kampagne. Dann sehen Sie wenigstens die Anrufe, die über diesen Weg kommen.

Wer harte Klick-Zuordnung braucht, ist bei Online-Werbung besser aufgehoben. Das sagen wir lieber vorher als hinterher.

Was passiert, wenn ein Fahrer aufhört?

Dann stellen wir binnen vier Wochen ein passendes Ersatzfahrzeug. Klappt das nicht, schreiben wir die Zeit anteilig gut. Das steht im Vertrag, nicht nur auf der Website.

Kann ich das Motiv während der Laufzeit ändern?

Möglich, aber nicht im Preis enthalten: Ein Motivwechsel heißt neuer Druck, neuer Werkstatttermin und neue Anbringung. Wir rechnen das separat ab und sagen vorher, was es kostet.

Warum ist eine kurze Laufzeit teurer?

Weil Druck, Anbringung und Rückbau einmal anfallen, egal wie lange die Folie klebt. Bei sechs statt zwölf Monaten verteilt sich derselbe Aufwand auf halb so viele Monate. Das ist kein Aufschlag für Unentschlossenheit, sondern schlicht die Rechnung.

Für Fahrer

Auto, Folie, Geld.

Schadet die Folie dem Lack?

Auf gesundem Originallack nicht — angebracht und entfernt wird ausschließlich von einem Fachbetrieb. Genau deshalb nehmen wir keine Autos mit nachlackierten Stellen oder Vorschäden: Dort kann Folie beim Abziehen Schaden anrichten. Lieber vorher ehrlich absagen.

Ist Werbefolie auf der Heckscheibe erlaubt?

Ja, mit Regeln. Auf die Heckscheibe kommt ausschließlich Lochfolie mit aufgedrucktem Prüfzeichen, und das Fahrzeug braucht zwei funktionierende Außenspiegel. Frontscheibe und vordere Seitenscheiben bleiben frei. Der Folierbetrieb prüft das vorher.

Muss ich meine Versicherung informieren?

Ja. Eine großflächige Folierung verändert das Erscheinungsbild des Fahrzeugs, und die gewerbliche Nutzung der Fläche ist eine Angabe, die deine Versicherung kennen sollte. Wir schicken dir vor der Folierung eine Beschreibung, mit der du das in zwei Minuten melden kannst.

Das ist keine Rechts- oder Versicherungsberatung. Was in deinem Vertrag steht, weiß nur dein Versicherer — frag dort nach, bevor foliert wird, nicht danach.

Muss ich Umwege fahren oder ein Kilometer-Soll erfüllen?

Nein. Es gibt keine Routenvorgabe und kein Minimum. Du wurdest ausgewählt, weil dein normaler Alltag zum Gebiet der Firma passt — wenn du diesen Alltag änderst, ist niemandem geholfen.

Was wir brauchen, ist Regelmäßigkeit: Ein Auto, das wochenlang steht, taugt für diese Werbeform nicht, und der Nachweis würde dir schwerfallen.

Werde ich geortet?

Nein. Der Adapter in der Diagnosebuchse meldet Fahrtage und Kilometerstände, keine Standorte und keine Strecken. Ein Bewegungsprofil entsteht dabei nicht, und die werbende Firma bekommt es schon gar nicht.

Technisch wäre mehr möglich. Wir tun es nicht, weil wir es selbst nicht wollten.

Muss ich das Auto besonders pflegen?

Normal waschen reicht, gern Handwäsche oder Waschanlage ohne harte Bürsten. Was du nicht tun solltest: mit dem Hochdruckreiniger direkt auf eine Folienkante halten — dort kann sich die Folie lösen.

Was, wenn ich einen Unfall habe oder das Auto verkaufe?

Sag uns Bescheid, sobald du es weißt. Bei einem Schaden an einer folierten Fläche klären wir mit dem Folierbetrieb, ob die Bahn ersetzt werden kann. Wenn das Fahrzeug ausfällt oder verkauft wird, endet dein Vertrag — und wir suchen für die Firma ein Ersatzfahrzeug.

Wer vorher Bescheid sagt, hat nichts zu befürchten. Wir bezahlen für Monate, die gefahren wurden.

Wann kommt das Geld?

Monatlich im Folgemonat, per Überweisung, sobald dein Nachweis freigegeben ist. Wir zahlen nichts im Voraus — siehe die nächste Frage.

Ist das nicht diese Betrugsmasche?

Die Masche, die du meinst, gibt es wirklich, und sie läuft immer gleich: Jemand überweist dir „versehentlich" zu viel, du sollst die Differenz an einen angeblichen Folierer weiterleiten, der Scheck platzt später, dein Geld ist weg.

Wir schicken dir niemals Geld im Voraus. Keine Schecks, keine Bearbeitungsgebühr, keine Weiterleitung an Dritte. Erst wird foliert, dann fährst du, dann kommt der Nachweis, dann das Geld. Und wer wir sind, steht mit Namen und Anschrift im Impressum.

Über das Angebot

Wer, wo, ab wann.

In welchen Städten gibt es das?

Düsseldorf und das direkte Umland. Das ist keine Bescheidenheitsformel: Die Auswahl nach Pendelprofil funktioniert nur, wenn wir das Gebiet selbst kennen und die Fahrer erreichbar sind.

Wer steckt dahinter?

Friedrich Arnold und Julius Marenbach aus Düsseldorf, zusammen als Keytos. Beide Namen stehen im Impressum, mit Anschrift und Telefonnummer. Mehr dazu unter Über uns.

Wie schnell kann es losgehen?

Sechs bis zehn Wochen von der Anfrage bis zum folierten Auto auf der Straße. Der längste Posten ist der Werkstatttermin. Den ganzen Weg gibt es unter Ablauf.

Frage nicht dabei?

Dann schreiben Sie sie uns. Wir antworten auch, wenn die Antwort „dafür sind wir die Falschen" lautet.